WOCHENENDE

Es gibt einen großen – wenn nicht sogar den zweitgrößten – Feind im Leben eines erfolgshungrigen Menschen, in der heutigen Welt.

Das Wochenende nimmt in den meisten Bereichen der Erde fast 30% der Lebenszeit ein. Wenn man die gesetzlichen Feiertage hinzuzählt, noch mehr.

Manche kennen das, wenn das Wochenende beginnt, wenn die eigene und äußere Produktivität schlagartig stoppt, wenn alles plötzlich, weniger lebendig ist und Stille einkehrt.

Manche kennen auch das – wenn sie ganz ehrlich zu sich sind – wenn das Wochenende zu Ende ist und man das Gefühl hat, all die Dinge die man am Wochenende erledigen wollte, nicht erledigt zu haben.

Manche haben das Gefühl unproduktiv gewesen zu sein. Sie fühlen sich demotiviert. Sie fühlen sich so verdammt träge. Kennt das jemand?

Natürlich hat das Wochenende auch eine erholsame, schöne Seite. In dieser Zeit kann man kreativ sein, Zeit mit der Familie verbringen, auf seine eigenen Ziele hinarbeiten – sich ihnen näherbringen, damit man das erreicht, was man im Leben erreichen möchte.

Macht das wirklich jeder?

Nutzt wirklich jeder seine Zeit am Wochenende kreativ, inspirierend und sinnvoll in dem Sinne, dass man sich seinen eigenen Zielen bzw. den Zielen seiner Familie näherbringt?

Wer kennt das Gefühl am Ende des Wochenendes, das Gefühl, dass wieder alles an einem vorbeigerauscht ist? Wie der Schnellzug des Lebens selbst – in Kurzform in zwei Tagen.

Man hat wieder nichts geschafft und ist unzufrieden, die neue Woche beginnt schon morgen und eigentlich will man morgen überhaupt nicht mehr so richtig Gas geben oder produktiv sein.

Es ist das Wochenende, das einen lahmgelegt hat. Aber warum? Und wie kann ich dem entgegenwirken? Am Wochenende fährt die Gesellschaft Ihren Aktivitäts-Prozessor runter. Sie schaltet auf Standby. Es ist ein passiver Zustand im Delirium des Nichtstuns. Es gibt auch Menschen, die nur für diesen Zustand arbeiten. Aber für diejenigen ist dieser Text nicht geschrieben und jene sollten sofort aufhören irgendwas zu lesen – ausgenommen Romane und Comics.

Die passive Umgebung kann auch auf jemanden eine Auswirkung haben. Du willst etwas unternehmen, aber der andere will nicht. Du willst planen, tun und handeln, aber nichts bewegt sich.

Aber es gibt Hoffnung und eine Medizin für diese Krankheit Wochenende.

Du gehörst zu den Leuten die sich angesprochen fühlen – die Ihre Ziele kennen und sie erreichen wollen?

Gehe wie folgt vor:

1. Stehe früh auf und halte möglichst deinen Schlafrhythmus (wie unter der Woche) ein.

2. Schreibe dir Aktionen auf, die du erledigen möchtest und die dich deinen Zielen näherbringen.

3. Mache diese Aktionen und denke dabei immer daran, deinen eigenen Schweinehund an der Leine zu haben.

4. Mache kreative Dinge.

5. Lese Bücher, die dich in deinem Mindset (innere Einstellung) oder in deinem Wissen weiterbringen.

6. Verzichte möglichst auf Fernsehen oder anderen volksverdummenden Medien.

7. Treffe dich mit anderen Menschen, die auch erfolgreich sein möchten oder noch besser mit Menschen, die bereits erfolgreich sind und von denen du lernen kannst.


~ Demian Schmid ~

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